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Aktuelles:

11. November 2022

Kippen- und Unratsammelaktion des Bürgerverein

Kippen- und Müllsammelaktion_Herbst 2022 (002)

Die fleißigen Helfer nach getaner Arbeit mit ihrer “Ausbeute”
 

45 freiwillige Helfer haben sich am vergangenen Samstag zur Kippen- und Unratsammlung des Bürgervereins Zell eingefunden. Nach einer kurzen Einweisung im Café am Hans-Fräulin-Platz zogen die verschiedenen Gruppen los, um auf den öffentlichen Flächen in Zell achtlos weggeworfene Zigarettenkippen, Unrat und Müll aufzusammeln. Unter den Helfern waren viele Mitglieder von Vereinen, die vom Bürgerverein Unterstützungsgelder erhalten haben. Nach getaner Arbeit trafen sich die Helfer wieder im Café am Hans-Fräulin-Platz, um dort das von der Stadtverwaltung spendierte Vesper einzunehmen. Der Vorsitzende des Bürgervereins Michael Gehri bedankte sich bei den eifrigen Teilnehmern dieser Sammelsaktion, die auch vom städtischen Werkhof mit Gerätschaften, tatkräftiger Mithilfe und einem Fahrzeug unterstützt wurden. Erfreulicherweise wurden weniger Zigarettenkippen und Unrat aufgesammelt, als bei der letzten Aktion, die im vergangenen Frühjahr stattgefunden hat.

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11. November 2022

Zeller Bürgerverein vergibt über 20.000 Euro an Spenden

Vergabe2022Tab
Jonas Philipp FC Zell (002)

2.750 Euro konnte der F-Jugend-Spieler des Zeller Fußballclubs, Jonas Philipp, bei der Vergabeveranstaltung des Bürgervereins von Michael Gehri entgegennehmen. Der FC Zell will dieses Geld dazu verwenden, Tore für das Jugendtraining anzuschaffen, sowie Investitionen vorzunehmen.

Am vergangenen Freitag vergab der Zeller Bürgerverein 21.640 Euro an Spendengeldern an 18 Vereine und Institutionen. Wie der Vorsitzende des Bürgervereins Michael Gehri betonte, wurden in den letzten zehn Jahren insgesamt um die 350.000 Euro für kulturelle, sportliche und soziale Projekte ausgeschüttet. Dieser Betrag ist, umgerechnet auf die Bevölkerungszahl der Stadt, in weitem Umkreis einzigartig. Diese Gelder auszuschütten, so Gehri, ist nur möglich, wenn der Bürgerverein wiederum genügend Mitglieder hat. Ganze 19 Minuten dauerte es, die Gelder zu verteilen. Michael Gehri stellte dazu fest, dass es wesentlich einfacher und schneller geht, Geld zu verteilen, als Geld einzunehmen. Er warb deshalb bei der Vergabe der Unterstützungsgelder auch um neue Mitglieder für den Bürgerverein. 
Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Kaiser begrüßte die Arbeit des Bürgervereins, der mit seinen Spenden die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen würdigt und sie auch anspornt weiter unentgeltlich in ihrer Freizeit tätig zu sein. Thomas Kaiser bedankte sich auch für die vielen Verschönerungsmaßnahmen, die der Bürgerverein in den letzten zwei Jahren vorgenommen hat. Der Bürgerverein gibt für diese Maßnahmen jährlich zusätzlich 25.000 Euro aus und unterstützt die Stadtverwaltung aktiv bei der Umsetzung des neuen Erscheinungsbildes.
Um Energie zu sparen, soll in diesem Jahr auf dem Hans-Fräulin-Platz auf die Weihnachtsbaum-Aktion verzichtet werden, bei der in den vergangenen Jahren die unterstützten Vereine jeweils einen Weihnachtsbaum schmückten. Weihnachtsbeleuchtungen mit LED- Lampen an der Begegnungsstätte und am Pflegeheim, sowie ein großer beleuchteter Weihnachtsbaum soll allerdings auf dem Platz für weihnachtliche Stimmung sorgen.


21. Oktober 2022

Kippensammelaktion im Herbst 2022

Sammelaktion November

06. Oktober 2022

Neugestaltung des Embruner Platz ist abgeschlossen

Umgestaltet wurde in diesem Jahr der Embruner Platz durch den Zeller Bürgerverein. Schon im Frühsommer wurde eine neue Sitzgruppe montiert, die aus einer geschwungenen Bank und einer Himmelsliege besteht. Der Werkhof und die Stadtgärtner haben Blumenrabatte angelegt, wo zuvor nur Kiesbette waren. So ist eine kleine und schmucke Ruheoase am „Füürige-Marcher-Brunnen“ am Eingang zur Constanze-Weber-Gasse entstanden.

Bank Embruner Platz1

Die neue Sitzgruppe am Embruner Platz
 

Der Bezug zu Zells Partnerstadt Embrun stellt jetzt nicht nur der Name des ehemaligen Zeller Marktplatzes her, sondern auch der in die Sitzbank gut lesbar eingelassene Text des „Marche de l’amitié“ („Freundschaftsmarsch“). Dieser Marsch wurde 1981 eigens vom damaligen Stadtmusikdirektor Hermann Egner für die Städtepartnerschaft Zell-Embrun komponiert und Heimatdichter Gerhard Jung schrieb den Text dazu. Jetzt wurde vom Bürgerverein noch eine Informationstafel angebracht, die auf diese binationale Partnerschaft zwischen den beiden Städten mit Text und Bildern hinweist.
 

Infotafel EP1

Eine Informationstafel weist auf die Städtepartnerschaft Zell-Embrun hin
 


24. September 2022

4 Fässer voller Zigarettenkippen

Das Sammeln von Zigarettenkippen nimmt Fahrt auf: Im ersten halben Jahr konnten um die 75.000 Zigarettenkippen gesammelt und dem Recycling zugeführt werden. Dies entspricht vier vollen 60-Liter-Fässern. Die Kölner Firma Tobacycle hat nun diese Fässer abgeholt und zu einem Recyclingunternehmen geliefert, die aus den Zigarettenabfällen ein feinkörniges Granulat herstellt, das bei der Verarbeitung von Kunststoff als sogenanntes Additiv Verwendung findet.

75000 Kippen

Vier Fässer voll mit Zigarettenkippen: Thomas Kiefer vom Werkhof, Uli Merkle, zweiter Vorsitzender vom Bürgerverein und Mario Merella, Geschäftsführer von Tobacycle beim Abtransport der Fässer
 

Die Zigarettenkippen wurden in den einzelnen Kippensammelbehältern, die in der gesamten Zeller Innenstadt angebracht sind, und in den großen „Kippensammlern“ bei Schmidts Markt und vor der Einfahrt zum Werkhof eingeworfen beziehungsweise abgegeben. Mario Merella, der Geschäftsführer von Tobacycle, holte die Ladung Zigarettenkippen persönlich in Zell ab. Er lobte dabei die gute Zusammenarbeit und das Engagement des Zeller Bürgervereins, der in Südbaden der einzige gemeinnützige Verein ist, der sich für das Recycling von Zigaretten einsetzt und somit eine gewisse „Leuchtturmfunktion“ hat.
Insgesamt wurde noch weit mehr Zigarettenstummel in den „Kippensammlern“ abgegeben. Diese waren aber nass oder mit anderen Abfällen vermischt, so dass sie nicht recycelt werden können. Rechnet man diese hinzu, sind weit mehr als 100.000 Kippen zusammengekommen. Deshalb richtet der Bürgerverein den Appell an alle Raucher: Bitte nur trockene Kippen in die Behälter werfen. Geeignete Behältnisse zum Sammeln von Kippen für zuhause, im Auto oder für die Hosen- oder Handtasche sind erhältlich in der Bäckerei Gutmann, im Cabanja Weltladen und beim Zeller Bergland Tourismus.
Der Bürgerverein wird beim Kippensammeln aktiv vom Zeller Werkhof unterstützt. Werkhofmitarbeiter leeren wöchentlich sämtliche Sammelbehälter und füllen deren Inhalt in die Transportfässer, die im Werkhof bis zur Abholung gelagert werden. Noch in diesem Jahr werden die roten Sammelbehälter auch in den Zeller Ortsteilen angebracht werden.


13. September 2022

Faller-Denkmal herausgeputzt und gefeiert

Mit zahlreichen Gästen feierte der Zeller Bürgerverein jetzt den Abschluss seiner Renovierungsarbeiten am Faller-Denkmal am Zeller Bahnhof. Unter den Gästen befanden sich drei Generationen von Nachfahren Johann Fallers, dem zu Ehren das Denkmal 1883 errichtet wurde. Johann Fallers Urururenkel, der ebenfalls den Vornamen Johann trägt, durfte die neue Informationstafel enthüllen, die an seinen großen Vorfahren und dessen Lebenswerk erinnert.

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Die neue Informationstafel, die nun auf das Leben und Wirken von Johann Faller hinweist

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Johann Koglin, einer der Nachfahren Johann Fallers aus der 6. Generation enthüllte die neue Informationstafel am Faller-Denkmal

Der Vorsitzende des Zeller Bürgervereins Michael Gehri bedankte sich in seiner Ansprache bei den Helfern, die mitgeholfen haben, das 139 Jahre alte Denkmal wieder „auf Vordermann“ zu bringen. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeitern des städtischen Werkhofs, die den Granitobelisken abgedampft und gereinigt haben, sowie den Stadtgärtnern, die sich um die Bepflanzung und Pflege des Blumenrabattes kümmern, das rund um das Denkmal angelegt ist. Mit besonderer Freude konnte Gehri die Nachfahren von Johann Faller begrüßen, die mit drei Generationen an der Feier teilnahmen. Philipp Faller, der noch immer eine erfolgreiche Ladenkette führt, deren Ursprung das von Johann Faller 1841 gegründete Gemischtwarengeschäft in der Zeller Innenstadt ist, hat die neue Informationstafel finanziert.
Auf die geschichtlichen Hintergründe ging Uli Merkle vom Bürgerverein ein. Er informierte, dass das Denkmal ein paar Jahre nach dem Tod von Johann Faller von Zeller Bürgern in Eigeninitiative erstellt wurde. Der Gedanke damals war, die Nachwelt an Johann Faller zu erinnern, der für Zell und seine Bürger so viel Gutes tat, dass, so Merkle, dies gar nicht alles auf eine Informationstafel passe. Faller wurde 1807 geboren.  In den 1840er Jahren hat er unter anderem die erste Apotheke in Zell eingerichtet und hat den ersten Arzt nach Zell  geholt. Er gründete die erste Poststelle, eine Sparkasse speziell für Arbeiter sowie die Zeller Feuerwehr. Außerdem rief er zwei Fonds ins Leben, durch diese später das Krankenhaus und eine Gewerbeschule entstanden. Nach der Badischen Revolution 1848 zog er als Abgeordneter in die zweite Kammer des Badischen Parlaments ein, wo er die Interessen des Oberen Wiesentals vertrat. Ihm sind der Ausbau der Straßentrasse von Zell nach Wembach (heute B 317), die Passstraße von Mambach über den St. Antöni bis Todtmoos und die Straße von Todtnau zum Notschrei mit zu verdanken. Lange kämpfte er für den Weiterbau der Bahnlinie von Schopfheim nach Zell. Deren Realisierung gelang ihm 1876, erst, nachdem er die Planungskosten dafür privat finanzierte. Die Anbindung des Oberen Wiesentals durch den Bau der Straßen und den Anschluss an das Eisenbahnnetz brachten einen Aufschwung für die Industriebetriebe und somit auch für die Bevölkerung von Zell bis Todtnau.
Dankesworte richtete Claus Faller, Urenkel von Johann Faller an den Bürgerverein, weil er sich diesem Denkmal angenommen hat. Er konnte noch aus einem Originaldokument eine Rede zitieren, die bei der Beerdigung von Johann Faller im Jahre 1879 gehalten wurde. In dieser Rede wird Johann Faller als „stets arbeitsfreudiger Bürger“ beschrieben, „der zum Besten seiner Heimatstadt jederzeit gerne Opfer brachte und bei allen durch ihn angeregten Einrichtungen mit bedeutenden Beträgen selbst in erster Linie stand“.
Johann Koglin, einer der Nachfahren von Johann Faller in der 6. Generation, war es dann, der die neue Informationstafel enthüllte. Sie ist die erste einer Reihe von Informationstafeln, die der Bürgerverein nach und nach in Zell anbringen wird. Diese Tafeln sollen mit Bildern und Worten auf die Geschichte von Zell hinweisen.
Auch Bürgermeister Peter Palme ließ es sich nicht nehmen, dem Bürgerverein für sein Engagement generell und im Speziellen für das Faller-Denkmal zu danken. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Dieter Kunzelmann, der zu diesem Anlass die komplette ehemalige Band Patchwork zusammengetrommelt hat und die die Festgesellschaft mit alemannischen und internationalen Liedern unterhielt.

 

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Drei Generationen der Familie Faller vor dem Denkmal ihres großen Vorfahren Johann Faller am Zeller Bahnhof

Fotos: Uli Merkle


06. September 2022

Renoviertes Faller-Denkmal wird eingeweiht

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Foto: Uli Merkle

Die Renovierung des Faller-Denkmals durch den Bürgerverein ist jetzt abgeschlossen. Mit einer kleinen Feier, die am kommenden Donnerstag, den 8. September 2022, um 18:30 Uhr stattfindet, soll dies offiziell manifestiert werden. Das Denkmal, das an Johann Faller erinnert, wurde grundlegend gereinigt, die Granitsteine dampfgestrahlt und die Inschrift erneuert. Außerdem wurde das Geländer um das Denkmal entrostet und neu gestrichen. Neu aufgestellt wurde eine Tafel, die auf das Wirken von Johann Faller hinweist. Im Rahmen der Feier wird diese Informationstafel enthüllt. Es ist die erste ihrer Art, die über historische Begebenheiten in Zell informiert. Der Bürgerverein plant in nächster Zeit noch mehrere solcher Hinweistafeln mit Text und Bildern in Zell aufzustellen.

Zur Einweihung des renovierten Faller-Denkmals und zur Enthüllung der Informationstafel ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Für die musikalische Umrahmung und für die Verpflegung ist gesorgt.


 

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02. August 2022

Bürgerverein wird auch im kommenden Jahr 50.000 Euro für Zeller Projekte ausschütten

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Ein herzliches Dankeschön konnte Vorsitzender Michael Gehri (li.) seinem Vorstandskollegen Andreas Müller aussprechen, der seit 20 Jahren die Kasse des Bürgervereins führt

Foto: Uli Merkle

Insgesamt 50.000 Euro wird der Bürgerverein Zell auch im kommenden Jahr ausschütten. Dabei sind 25.000 Euro für Verschönerungsmaßnahmen im Bereich des Stadtmarketings beziehungsweise der Stadtentwicklung eingeplant. 25.000 Euro stehen für soziale, sportliche oder kulturelle Projekte von Vereinen und anderen Institutionen zur Verfügung. Dies konnte der Vorsitzende des Zeller Bürgervereins in der Jahresmitgliederversammlung bekanntgeben. Seit den elf Jahren, in denen der Bürgerverein besteht, wurden mit insgesamt 325.000 Euro entsprechende Projekte in Zell finanziell unterstützt beziehungsweise überhaupt erst ermöglicht.
Neben der finanziellen Förderung hat der Bürgerverein im ablaufenden Vereinsjahr auch vielfältige andere Aktivitäten durchgeführt. So wurde, in Zusammenarbeit mit dem Kölner Verein Tobacycle der Kampf  gegen weggeworfene Zigarettenkippen aufgenommen. Da gedankenlos weggeschmissene Zigarettenkippen das Grundwasser erheblich verunreinigen, wurden inzwischen im ganzen Stadtbereich und teilweise auch in den Ortsteilen spezielle Kippensammelbehälter angebracht. Die dort gesammelten Zigarettenkippen werden einem Recyclingverfahren zugeführt und daraus zu fast hundert Prozent ein neues Rohmaterial gewonnen. Diese Aktion des Bürgervereins brachte ein überregionales Echo und mehrere deutsche Städte haben inzwischen beim Bürgerverein Interesse an einer solchen Aktion bekundet. In diese Kippensammelaktion hat der Bürgerverein bislang knapp 10.000 Euro investiert. Erstmals wurde im Frühjahr eine Müllsammelaktion in der Kernstadt durchgeführt, an der sich über sechzig Bürger und Vereinsmitglieder beteiligten. Solche Aktionen, so Michael Gehri, sollen jetzt zweimal jährlich stattfinden. Intensiviert wurde der Kontakt zu den Schulen und den Jugendabteilungen der Vereine. Ziel des Bürgervereins ist es, Jugendgruppen oder Schulklassen dazu zu gewinnen, Patenschaften für bestimmte öffentliche Bereiche zu übernehmen und dort für Sauberkeit zu sorgen.

Neben der Weihnachtsbaumaktion am Hans-Fräulin-Platz, bei der alle geförderten Vereine und Institutionen einen Baum individuell schmückten, hat der Bürgerverein auch wieder einen Christbaum an der Kalvarienbergkapelle mit der Unterstützung der RG Hausen-Zell und Wolfgang Kiefer aufgestellt. Neu gestaltet wurde der Embruner Platz und dort eine Ruhebank und eine Himmelsliege aufgestellt, der Fasnachtsbrunnen wurde wieder in Gang gesetzt und das Faller-Denkmal am Bahnhof restauriert. Besonders wurde von Michael Gehri die gute Zusammenarbeit mit dem Werkhof und den Stadtgärtnern hervorgehoben. Gemeinsam hat man sich auch um das Aufstellen von neuen Tisch-Sitzgruppen am Schwanenweiher und im Stadtpark bemüht, die inzwischen zum Picknick und Ausruhen einladen.

Eine weitere Aufwertung wird der Stadtpark in naher Zukunft erfahren: Der dortige Kinderspielplatz wird komplett erneuert. Die neuen Spiel- und Klettergeräte sind bereits bestellt und werden noch in diesem Jahr aufgebaut. Fertig sind auch die künstlerischen Entwürfe für die Neugestaltung der Betonwände am Rathausplatz und an der B 317 am Ellenbogenweg. Diese werden demnächst dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt. Neben der finanziellen Unterstützung hilft der Bürgerverein ehrenamtlich der Stadtverwaltung bei der Umsetzung des Corporate Designs. Dabei geht es von der Gestaltung von Visitenkarten, Briefpapieren, Müllsammelbehältern bis hin zu Beschilderungen von Gebäuden und Fahrzeugen oder die Schaffung von Emblemen für die Markierung von Wanderwegen.
So zeigte sich Bürgermeister Peter Palme bei der Mitgliederversammlung des Bürgervereins auch „wunschlos glücklich“ und bedankte sich bei den Verantwortlichen des Bürgervereins, die, so Palme „nicht nur Ideengeber sind, sondern die Ideen auch umsetzen.“

Einer der Macher im Bürgerverein konnte von Michael Gehri besonders geehrt werden. Andreas Müller ist seit 20 Jahren Kassierer des Vereins und sorgt mit dafür, dass jährlich mit ansehnlichen Summen Zeller Projekte gefördert werden können. Wobei, so Michael Gehri, die Bezeichnung „Kassierer“ völlig unzureichend ist. Denn die Finanzbuchhaltung des gemeinnützigen Bürgervereins ist äußerst aufwändig und kompliziert und kann nur durch einen ausgewiesenen Finanzfachmann wie Andreas Müller überhaupt bewältigt werden.

Erfreulicherweise konnte in der Mitgliederversammlung berichtet werden, dass nach über zweijähriger Corona-Zwangspause der Bürgerverein im Juni diesen Jahres die Begegnungsstätte im Bürgerheim wieder eröffnen konnte. Der Andrang zur Eröffnung war sehr groß, was, so Michael Gehri, zeige, was für eine wichtige Funktion dieser Ort der Begegnung und Kommunikation vor allem für die älteren Mitmenschen habe. Die Begegnungsstätte hat immer montags, mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Auch die Begegnungsstätte arbeitet grundsätzlich mit ehrenamtlichen Helfern. Wobei deren Leiterin Brigitte Rümmele noch gerne weitere Helfer in ihr Team aufnimmt.


02. Juli 2022

Einladung zur Mitgliederversammlung 2022

Mitgliederversammlung2022


 

Der Zeller Bürgerverein führt am Freitag, den 15. Juli 2022 seine jährliche Mitgliederversammlung durch. Beginn ist um 19 Uhr in der Begegnungsstätte des Bürgerheims. Dabei wird der Vorstand, unter anderem,  Rechenschaft über die in den letzten Monaten durchgeführten Maßnahmen und Zuwendungen ablegen, sowie eine Vorschau auf geplante Aktivitäten für die Jahre 2022 und 2023 geben. Zu dieser Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder und interessierte Bürger herzlich eingeladen.
 

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03. Juni 2022

Gratiskaffee im Bürgerheim

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Am Freitag öffnet die Begegnungsstätte wieder für Besucher
Foto: Archiv

15. April 2022


Am Freitag, 10. Juni, öffnet die Begegnungsstätte im Bürgerheim am Hans-Fräulin-Platz nach über zweijähriger Corona-Zwangspause wieder.

 

 

Die vor allem bei Senioren beliebte Begegnungsstätte nimmt die Wiedereröffnung zum Anlass, die Gäste mit einer Willkommensüberraschung zu begrüßen.

Ab 14 Uhr gibt es für jeden Besucher gratis eine Tasse Kaffee und Kuchen. Auch für die musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Künftig wird die Begegnungsstätte immer montags, mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet sein. Die Begegnungsstätte im Bürgerheim wird ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern betrieben. Wer noch zu diesem Helferteam dazustoßen möchte, kann sich bei Brigitte Rümmele (Tel. 07625/7653) melden. Gesucht werden Ehrenamtliche für die Mithilfe während der öffnungszeiten, für die Organisation und Logistik sowie Personen, die Kuchen backen, die dann in der Begegnungsstätte angeboten werden können.


03. Mai 2022

Zigarettenkippen und Unrat im Städtli gesammelt

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Zwanzig Eimer mit weggeworfenen Zigarettenkippen und dazu mehrere Säcke mit anderen Abfällen haben die Zeller am vergangenen Samstag aufgesammelt. Über 60 Personen sind dem Aufruf des Bürgervereins gefolgt und haben im Zeller Stadtgebiet Zigarettenkippen aufgesammelt, die nun dem Recycling zugeführt werden. Der andere gesammelte Unrat wurde sortiert, um ihn zu entsorgen oder wiederzuverwerten.
Eine Helferschar von über 60 Personen konnte Bürgermeister Peter Palme auf dem Bahnhofsplatz am Samstagvormittag begrüßen, die sich bereiterklärten, in der Zeller Innenstadt achtlos weggeworfene Zigarettenkippen und Unrat aufzusammeln. Darunter Mitglieder einiger Vereine, Fraktionsvorsitzende, die beiden Bürgermeisterstellvertreter sowie einige private Personen. Alleine der FC Zell kam mit der kompletten F-Jugend und Betreuern zum Helfen. Mit dabei waren auch Mitarbeiter des städtischen Werkhofs. Der Werkhof stellte auch ein Fahrzeug und Werkzeuge zur Verfügung. Bürgermeister Peter Palme bedankte sich für das Engagement der Helfer und dem Bürgerverein für die Organisation. Die Helfer wurden durch den Vorsitzenden des Bürgervereins Michael Gehri in verschiedene Gruppen eingeteilt. Jeder dieser Gruppen wurde ein Einsatzort innerhalb der Innenstadt zugewiesen, indem Zigarettenkippen und Unrat gesammelt werden soll.

Nach getaner Arbeit mit der Ausbeute eines Vormittages
Foto: Uli Merkle

Um die Mittagszeit trafen sich die Helfer wieder am Bahnhofsplatz und brachten ihre Ausbeute mit. Alleine zwanzig Eimer mit Zigarettenkippen wurden aufgeklaubt. Sie werden jetzt vom Bürgerverein, in Zusammenarbeit mit dem Kölner Verein Tobacycle einem Recyclingverfahren zugeführt. Dieses ermöglicht, dass daraus ein Additiv hergestellt wird, das bei der Herstellung von Kunststoffgranulat, dem sogenannten Compounding, wiederverwendet wird. Zeitgleich informierten Vorstandsmitglieder des Bürgervereins vor Schmidts Markt über die Umweltbelastung, vor allem durch die Verunreinigung von Grundwasser, die durch weggeworfene Zigarettenkippen entsteht. Dabei wurden auch kleine Sammelbehälter für Zigarettenkippen für die Hosen- oder Handtasche an Passanten kostenlos verteilt. Dies war möglich, weil Schmidts Markt, diese Behälter gesponsert hat.
Nach der Sammelaktion spendierte die Stadtverwaltung für alle Helfer ein Vesper und der Bürgerverein Getränke. Für alle Kinder gab es auch noch ein Eis. Der Bürgerverein möchte künftig eine solche Kippensammelaktion jeweils im Frühjahr und im Herbst durchführen. Außerdem sollen Patenschaften gebildet werden, bei denen beispielsweise Vereine, Schulen oder andere Institutionen in einen öffentlichen Bereich für Sauberkeit sorgen.


15. April 2022

Kippensammelaktion in Zell

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Hier können größere Mengen von trockenen Zigarettenkippen entsorgt werden: Die Kippensammler stehen vor Schmidts Markt und vor dem Werkhof
 

Zu einem Aktionstag zum Sammeln von Zigarettenkippen und anderem Unrat im Bereich der Zeller Innenstadt ruft der Zeller Bürgerverein auf. Am Samstag, den 23. April 2022 werden mehrere Sammeltrupps von 9 bis 12 Uhr unterwegs sein, um in verschiedenen Straßenabschnitten und Plätzen Zigarettenkippen, Abfall und Unrat aufzusammeln. Mit dieser Aktion, die von der Stadt Zell unterstützt wird, soll das Zeller Städtli für den Frühling herausgeputzt werden.
Parallel zu dieser Aktion wird der Bürgerverein vor dem Schmidts Markt einen Informationstand haben, wo über das Umweltproblem von unachtsam weggeworfenen Zigarettenkippen informiert wird. Seit Sommer letzten Jahres können sich Raucher ihrer Zigarettenkippen an über zwanzig speziellen Behälter in der Zeller Innenstadt entledigen. Große Sammelbehälter, in denen die zu Hause, in Betrieben oder bei Veranstaltungen gesammelten Zigaretten rund um die Uhr abgegeben werden können, stehen seit Februar vor Schmidts Markt und vor dem städtischen Werkhof. Diese werden zwischenzeitlich gut angenommen und die ersten gesammelten Zigarettenkippen sind bereits einem speziellen Recyclingverfahren zugeführt und bei der Herstellung von Kunststoffartikeln verarbeitet worden. Am Informationsstand des Bürgervereins werden beispielsweise kleine vom Edeka Schmidts Markt gesponserte Kippensammeldosen für die Hosen- oder Handtasche verteilt, die aus einem Material bestehen, in dem auch Zigarettenkippen verarbeitet wurden.
Bei der Sammelaktion im Städtli werden selbstverständlich weggeworfene Zigarettenkippen getrennt von anderem Unrat gesammelt und auch der sachgerechten Entsorgung zugeführt. Leider ist ein Recycling nur möglich, wenn die Kippen trocken sind. Deshalb bittet der Bürgerverein auch darum, nur trockene Zigarettenkippen in die Sammelbehälter zu werfen.

Der Bürgerverein hofft darauf, dass möglichst viele Helfer an dieser Aktion teilnehmen. Vor allem Mitglieder von Vereinen und Institutionen, die in den letzten Jahren vom Bürgerverein finanziell unterstützt wurden sind zum Helfen aufgefordert. Treffpunkt ist am Samstag, 23. April 2022 um 8:45 Uhr am Zeller Bahnhof. Werkzeuge und Sammelbehälter stellt der städtische Werkhof.


31. März 2022

Bürgerverein kümmert sich um die Restaurierung des Faller-Denkmals

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Der Schmutz vieler Jahrzehnte ist jetzt entfernt: Der Restaurierung des Faller-Denkmals steht nun nichts mehr im Wege
 

Foto: Uli Merkle

Im kommenden Jahr jährt sich die Errichtung des Faller-Denkmals am Zeller Bahnhof zum 140. Mal. Seit 1883  erinnert dieses Denkmal an den Zeller Bürger Johann Faller. Für den Bürgerverein ist dies und die Verschönerung des Bahnhofsplatzes Grund genug, das Denkmal zu restaurieren.

Mit tatkräftiger Unterstützung des städtischen Werkhofs wurde jetzt der aus Granit bestehende Obelisk gründlich abgedampft. In den kommenden Wochen wird das Geländer um das Denkmal mit einem neuen Anstrich versehen und die Inschrift erneuert. Die Gärtner des Werkhofs werden das Blumenrabatt um das Denkmal anschließend neu bepflanzen.

Johann Faller wurde 1807 als Sohn des Todtnauer Ochsenwirts geboren. Zuerst in Todtnau, später im Elsass und in Lyon ließ sich Faller im Textilgewerbe ausbilden und arbeitete in leitender Stellung ab 1831 für die Köchlinsche Handwebereien, die er technisch durch die Einführung der Jacquart-Webstühle auf den neuesten Stand brachte. 1841 gründete Johann Faller sein eigenes Ladengeschäft für Textilien, aus dem eine Anzahl von Modegeschäften hervorging, die noch heute von seinen Nachkommen betrieben werden. Johann Faller war zeitlebens sehr sozial eingestellt und er hat an der Entwicklung des Industriestädtchens Zell maßgeblichen Anteil. So holte er 1846 den ersten praktizierenden Arzt nach Zell, indem er ihn für zehn Jahre kostenfrei in einer Wohnung in seinem Haus wohnen ließ. Im gleichen Jahr kaufte er das Gebäude in der Stadtmitte um dort die erste Apotheke einzurichten. Auch die Einrichtung der ersten Poststelle und einem Buslinienverkehr zwischen Basel und Zell sind ihm zu verdanken. Er gründete die Lesegesellschaft im Löwen und eine der ersten freiwilligen Feuerwehren im damaligen Oberbaden. Später gründete er den Spitalfond und den Gewerbeschulfond, deren größter Sponsor er über Jahre hinweg war. Mehrere Jahre lang versuchte Johann Faller die Bahnlinie von Schopfheim nach Zell zu verwirklichen, was ihm schlussendlich 1876 gelang, indem er die Projektierungskosten dafür persönlich übernahm.

Johann Faller war als Abgeordneter der II. Kammer der Badischen Ständeversammlung maßgeblich am Ausbau der Straße zwischen Zell und Schönau, der Straße von Mambach über den St.Antöni-Pass nach Todtmoos und am Ausbau der Straße über den Notschrei mitverantwortlich.

Sein Zeitgenosse Peter Montfort war es, der zusammen mit anderen Zellern, 1883 „dem edlen Bürger Johann Faller“, so die Inschrift, nach dessen Tod das Faller-Denkmal errichten ließ.

 


20. Februar 2022

Zigarettenkippen werden zu Kunststoff verarbeitet

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Foto: Uli Merkle

Marktleiter Francesco Fiore vom Zeller Schmidts Markt und Manfred Schmittel, beim Bürgerverein verantwortlich für die Aktion „Kippensammler“, bei der Vorstellung des Kippensammelbehälters
 

Neu aufgestellt wurden jetzt zwei „Kippensammler“ vom Bürgerverein Zell. Die Behälter dienen zum Sammeln von Zigarettenkippen, um sie dann über den Verein Tobacycle dem Recycling zuzuführen. Die neuen „Kippensammler“ sind vor Schmidts Markt in der Teichstraße und direkt am Eingangstor zum städtischen Werkhof platziert
Manfred Schmittel, beim Bürgerverein verantwortlich für das Projekt „Kippensammler“ hat jetzt zusammen mit Marktleiter Francesco Fiore den neu aufgestellten „Kippensammler“ beim Schmidts Markt vorgestellt. Manfred Schmittel betonte, dass jede im Freien weggeworfene Zigarettenkippe eine Verunreinigung des Grundwassers von bis zu 60 Litern verursacht und zudem zur Vermüllung der Umwelt beiträgt. Dies möchte der Bürgerverein mit seiner Aktion möglichst vermeiden und hat deshalb in der Zeller Innenstadt bereits im Spätsommer letzten Jahres zwanzig Behälter für Zigarettenkippen an den Abfallsammelbehältern vom städtischen Werkhof anbringen lassen, deren regelmäßige Leerung auch durch die Mitarbeiter des Werkhofs vorgenommen werden.
Neu sind jetzt die beiden großen Kippensammelbehälter beim Schmidts Markt und beim Werkhof. Dort können größere Mengen Zigarettenkippen, die Raucher selbst sammeln, eingeworfen werden. Der Clou ist, dass die Kippen danach restlos, also mit den Giftstoffen darin, der Asche sowie Tabak- und Papierresten, verwertet werden. Alle so gesammelten Zigarettenkippen werden aufbereitet und bei der Extrusion von Kunststoffgranulat wieder verarbeitet. Das Kunststoffgranulat wiederum ist der Grundstoff zur Herstellung von Kunststoffartikeln. Es können allerdings nur Zigarettenkippen wiederverwertet werden, die frei von anderem Abfall und trocken sind. Deshalb gelingt die Wiederverwertung nur, wenn die Zigaretten getrennt von anderem Müll und trocken gesammelt werden.
 

Marktleiter Francesco Fiore zeigt sich von dieser Aktion des Bürgervereins überzeugt und hat zusammen mit Geschäftsführer Matthias Schmidt sofort zugesagt, sich daran zu beteiligen. Neben der Aufstellung des großen „Kippensammlers“ zur Abgabe größerer Mengen wurde vor Schmidts Markt auch ein kleiner Behälter für einzelne Zigarettenkippen installiert. Außerdem können beim Schmidts Markt ab sofort auch kleine Sammelbehälter für den privaten Gebrauch gekauft werden. Im Angebot sind Behälter für die Hosen- oder Handtasche bis hin zu Behältern, die im Auto in der Getränkebecher-Halterung platziert werden können. Teilweise bestehen diese sogar aus dem Kunststoff, bei dem Zigarettenkippen verwertet wurden.
Diese kleineren Behälter können auch bei der Bäckerei Gutmann, im Cabanja Weltladen und beim Zeller Bergland Tourismus bezogen werden. Aber zum Sammeln kann auch jeder andere beliebige Behälter genommen und dessen Inhalt dann im „Kippensammler“ eingeworfen werden.
Mit im Boot sind auch sämtliche Zeller Restaurants, Bars und Kneipen. Diese bieten im Außenbereich Sammelbehälter an. Bei Raucherkneipen auch direkt an den Tischen oder der Theke. Auch alle größeren Zeller Betriebe stellen solche Sammelbehältnisse für ihre Mitarbeiter in den bestehenden Raucherbereichen zur Verfügung. Die Vorbereitungen laufen bereits, so Manfred Schmittel, dass auch in der Stadthalle, in den Gemeindehallen und Bürgerzentren Sammelbehälter installiert werden, damit bei Veranstaltungen Zigarettenkippen umweltfreundlich entsorgt werden können.
Mit dieser Aktion hat der Bürgerverein schon bundesweit für Aufsehen gesorgt. In ganz Baden-Württemberg ist Zell eine der ersten Städte, die zusammen mit Tobacycle Zigarettenkippen der Wiederverwertung zuführt. Bei dieser Vorreiterrolle sind schon mehrere Anfragen beim Bürgerverein von Kommunen eingegangen, die sich für dieses Recyclingsystem interessieren und sich informieren wollen.

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